Social-Media-Training „CyberRight!“

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Antragsteller_in:Förderverein der Volkshochschule Ratzeburg e.V.

Kurzbeschreibung:
Das Social Media Training „CyberRight!“ – ‚Bewusster Umgang mit sozialen Medien – Cybermobbing, Hate Speech und Fake News erkennen und begegnen‘ ist ein modulares Trainingsangebot in der Region, das den bewussten Umgang mit sozialen Medien fördern möchte. Schwerpunktmodule bilden Cybermobbing und Menschenrechte, Nutzung sozialer Medien, Hate Speech und Fake News. Dabei vermittelt es demokratische Lebenseinstellungen, Toleranzkompetenz und zivilcouragiertes Handeln. Das Social Media Training „CyberRight!“ fußt auf dem vom Deutschen Volkshochschulverband in Zusammenarbeit mit dem Grimme-Institut entwickelten Methodenkoffer „Politische Jugendmedienbildung“, der im Januar 2019 in Bonn erstmals vorgestellt wurde und für den sich Dozent Ercan Kök im Rahmen eines zweitägigen Seminars hat ausbilden lassen und damit die Lizenz zum Einsatz erworben hat. Der Hinweis auf diese Schulungsmöglichkeit und den entwickelten Methodenkoffer erfolgte durch die Ratzeburger Volkshochschule, die dessen Einsatz auch in der Erwachsenenbildung plante. Die Teilnehmer*Innen sollen auf alltägliche Situationen vorbereitet werden, in denen der bewusste Umgang mit sozialen Medien gefordert ist. Dazu werden Handlungsoptionen und Bewältigungsstrategien für den zivilcouragierten Umgang mit Demokratiefeindlichkeit und Diskriminierung im Netz aufgezeigt, immer auf der Grundlage, dass geltende Menschenrechte bewahrt werden.
Inhalt/ Konzept:
Es wird ein partizipativer Ansatz verfolgt, in dem die Themen gemeinsam erarbeitet werden. Das heißt u.a., dass bei der Gewichtung der Themen und der Erfassung der Problemlage, die eigene Lebenswelt miteinbezogen wird. Das Social Media-Training „CyberRight!“ besteht aus drei Modulschwerpunkten: Das Modul „Cybermobbing und Menschenrechte“ befasst sich mit dem respektvollen und demokratischen Umgang im Netz. Dies beinhaltet auch das Phänomen der Diskriminerung mit all ihren Formen, Ursachen und Auswirkungen. Hierzu wird ein gemeinsames Verständnis von Toleranz und Diskriminerung erarbeitet, um daraufhin gemeinsam in Praxisübungen Kompetenzen zur Bewältigung von Cybermobbing zu erwerben. Partnerschaft für Demokratie Stadt Ratzeburg – Amt Lauenburgische Seen Im Modul „Nutzung sozialer Medien“ wird das Bewusstsein der Teilnehmer*Innen geschärft, welche Spuren sie im Netz hinterlassen und die Nutzung von Apps und Sozialmedien Diensten wird kritisch hinterfragt. Hierzu wird untersucht, welche Dienste im Alltag genutzt werden und wie diese mit unseren vertraulichen Daten umgehen. Im Anschluss wird aufgezeigt, wie der bewusstere Umgang mit diesen gestaltet werden kann. Das „Modul Hate Speech und Fake News“ thematisiert den Umgang mit der Manipulationsmacht von Falschmeldungen und organisierter demokratiefeindlicher Hetze im Netz. Die Teilnehmer* Innen erlernen Strategien, um Fake News zu erkennen und Hetze zu begegnen. Es werden Beispiele aus dem Netz gemeinsam analysiert, um daraufhin die erlernten Kompetenzen direkt anzuwenden.
Zielgruppe des Projektes:
Kinder und Jugendliche in Jugendeinrichtungen, Vereinen und Schulen und Erwachsene
Ziel des Projektes:
– Erarbeitung und Einübung von demokratischer Haltung im Netz. – Sensibilisierung für die Erkennung von Cybermobbing und die aktive Positionierung dagegen. – Bewusster Umgang mit sozialen Medien. – Erkennen von Fake News und Hate Speech. – Erlernen von Handlungsoptionen gegen Demokratiefeindlichkeit und Diskriminierung im Netz. – Reflektieren von bereits vorhandenen Erfahrungen. – Entwicklung einer Motivation für ein demokratisches tolerantes Miteinander und gegen Diskriminierung online, wie auch offline.
Laufzeit: 01.02. – 31.12.2020