Theater für Schulen zu den Themen Cybermobbing, Medienkompetenzen und Radikalisierung mit dem Ensemble ‚Comic-On!‘

Mark Sauer

Projektträger: Verein Miteinander leben e.V in Kooperation mit der Kinder- und Jugendförderung bei der Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg

Kurzbeschreibung:

Der Verein Miteinander leben e.V. plant zusammen mit Ole Märtens von der Kinder- und Jugendförderung bei der Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg die Durchführung einer kreisweiten Theateraktion in Schulen zu den Themen ‚Cybermobbing, Medienkompetenzen und Radikalisierung‘. In Kooperation mit den ’Partnerschaften für Demokratie’ im Kreisgebiet, soll diese Aktion in Sandesneben, Schwarzenbek, Lauenburg und auch in Ratzeburg zusammen mit den örtlichen Stadtjugendpflegen ermöglicht werden. Durchgeführt wird die Theateraktion durch das Ensemble ‚Comic On!‘, das pro Auftrittstag zwei unterschiedliche Aufführungen samt Diskussion anbietet: das Theaterstück ‚RADIKAL‘ ab Klassenstufe 7 und das Theaterstück ‚R@USGEMOBBT 2.0‘ für die Klassenstufen 3 – 5.

Während das Theaterstück ‚R@USGEMOBBT 2.0‘ über die Kinder- und Jugendförderung des Kreises finanziert werden kann, wird für das Theaterstück ‚RADIKAL‘ eine Finanzierung über die Partnerschaften für Demokratie im Kreisgebiet nachgesucht.


Inhalt / Konzept:

Im Kreisgebiet werden zwei theaterpädagogische Stücke an insgesamt vier Standorten aufgeführt, die sich mit aktuellen Herausforderungen im Alltag von Kindern und Jugendlichen auseinandersetzen. Die Aufführungen finden am 10.11. im Stadthaus in Schwarzenbek, am 11.11. in der Amtsarena in Sandesneben, am 12.11. in der Heinrich-Osterwold-Halle in Lauenburg und am 13.11. im Burgtheater in Ratzeburg statt.

Das Theaterstück „RADIKAL“ richtet sich an Jugendliche ab der 7. Klasse und thematisiert die Radikalisierung junger Menschen am Beispiel des Rechtsextremismus. In einer spannenden Geschichte aus dem Alltag dreier Jugendlicher wird gezeigt, wie soziale Medien, Fake News und gezielte Meinungsmache Einfluss auf meist unpolitische Jugendliche nehmen können. Das Stück verdeutlicht, welche Rolle Zugehörigkeit, Identitätssuche und digitale Kommunikation im Prozess der Radikalisierung spielen. Gleichzeitig werden zentrale Fragen aufgegriffen: Wo beginnt Radikalisierung? Welche Mechanismen stecken dahinter? Und wie erkennt man manipulierte Informationen? Die Inszenierung fördert einen kritischen Umgang mit Medien und regt zur Diskussion über Verantwortung und demokratische Werte an.

Für Schülerinnen und Schüler der 3. bis 5. Klasse wird das Stück „R@USGEMOBBT 2.0“ gezeigt. Es thematisiert Cybermobbing und die missbräuchliche Nutzung von Smartphones, Computern und sozialen Netzwerken. In einer kurzweiligen, einfühlsamen Inszenierung werden die Perspektiven von Betroffenen, Täterinnen und Tätern sowie von Zuschauerinnen und Zuschauern dargestellt. Dabei wird deutlich, wie sich Cybermobbing anfühlt, welche Folgen es haben kann und warum es wichtig ist, nicht wegzusehen. Das Stück ermutigt Kinder, Hilfe zu suchen, Verantwortung zu übernehmen und respektvoll miteinander umzugehen.

Beide Produktionen verbinden Theater mit Präventionsarbeit und leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Medienkompetenz, Empathie und sozialer Verantwortung im digitalen Alltag.


Ziel des Projektes:

Ziel ist es, junge Menschen altersgerecht für Themen wie Medienkompetenz, Radikalisierung und Cybermobbing zu sensibilisieren, ihre (Eigen-)Verantwortung, Handlungssicherheit und Kompetenz zu fördern sowie emotionale Zugänge zu den dargestellten Themen zu schaffen.


Zielgruppe des Projektes:

Kinder und Jugendliche der Klassenstufen 3 – 5 (mit besonderem Fokus auf Grundschulen im Fördergebiet) und Kinder und Jugendliche ab der Klassenstufen 7 (weiterführende Schulen)

 Laufzeit: 01.10.2026 – 31.12.2026

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