Projektträger: Schulverein der Lauenburgischen Gelehrtenschule (LG) Ratzeburg
Kurzbeschreibung:
Der … möchte aufbauend auf den positiven Erfahrungen des letzten Jahres in Kooperation mit dem Verein Miteinander leben e.V. in Mölln erneut das Projekt „CyberRight – Politische Jugendmedienbildung“ in der Lauenburgischen Gelehrtenschule anbieten, das Themen wie „Hate Speech, Fake News, Cybermobbing & Co“ aufgreift. Es basiert auf einen Methodenkoffer zur „Politischen Jugendmedienbildung“, der vom Deutschen Volkshochschulverband (DVV) zusammen mit dem Grimme-Institut entwickelt wurde.
Innerhalb dieses Trainingsmoduls gibt es drei Schwerpunktmodule, die mit Jugendlichen bearbeitet werde können: „Cybermobbing und Menschenrechte“, „Hatespeech und Fake News“ und „Nutzung sozialer Medien“. Dabei werden auch Themen wie demokratische Lebenseinstellungen, Toleranzkompetenz und zivilcouragiertes Handeln angesprochen.
Die Jugendlichen sollen auf alltägliche Situationen vorbereitet werden, in denen der bewusste Umgang mit sozialen Medien gefordert ist. Dazu werden Handlungsoptionen und Bewältigungsstrategien für den zivilcouragierten Umgang mit Demokratiefeindlichkeit und Diskriminierung im Netz aufgezeigt, immer auf der Grundlage, geltende Menschenrechte und das demokratische Miteinander zu wahren.
Inhalt / Konzept:
Das Modul „CyberRight – Politische Jugendmedienbildung“ besteht aus drei Modulschwerpunkten:
Das Modul „Cybermobbing und Menschenrechte“ bearbeitet den respektvollen und demokratischen Umgang im Netzt. Dies beinhaltet auch das Phänomen der Diskriminierung mit all ihren Formen, Ursachen und Auswirkungen. Hierzu wird ein gemeinsames Verständnis von Toleranz und Diskriminierung erarbeitet, um daraufhin gemeinsam in Praxisübungen Kompetenzen zur Bewältigung von Cybermobbing zu erwerben.
Das „Modul Hatespeech und Fake News“ thematisiert den Umgang mit der manipulationsmacht von Falschmeldungen und organisierter demokratiefeindlicher Hetze im netzt. Hierbei erlernen die Teilnehmer*Innen Strategien, um Fakenews zu erkennen und Hetze zu begegnen. Hierzu werden Beispiele aus dem Netzt gemeinsam analysiert, um daraufhin die erlernten Kompetenzen direkt anzuwenden.
Im Modul „Nutzung sozialer Medien“ erlernen die Teilnehmer*Innen ein Bewusstsein darüber, welche Spuren sie im Netzt hinterlassen und reflektieren ihre Nutzung von Apps und Sozialmedien Diensten. Hierzu wird ermittelt welche Dienste im Alltag genutzt werden und wie diese mit unseren vertraulichen Daten umgehen. Im Anschluss wird aufgezeigt, wie bewussterer Umgang mit diesen gestaltet werden kann.
Es wird ein partizipativer Ansatz verfolgt, in dem die Themen gemeinsam mit den Jugendlichen erarbeitet werden. Das heißt u.a., dass bei der Gewichtung der Themen und der Erfassung der Problemlage, die Schüler*innen als Experten ihrer eigenen Lebenswelt mit einbezogen werden.
Das Training wird der erfahrenen Medienpädagogien Svila Adam durchgeführt. Das Projekt wird in den teilnehmenden Schulen außerunterrichtlich durchgeführt.
Ziel des Projektes:
- Erarbeitung und Einübung von demokratischer Haltung im Netz
- Sensibilisierung für die Erkennung von Cybermobbing und Hate Speech
- Erarbeitung von Handlungsoptionen gegen Cybermobbing und Hate Speech
- Erkennen von Fake News
- Erarbeitung einer kritischen Medienhaltung zur Entlarvung von Fake News und Manipulation in den neuen Medien
- Erlernen von Handlungsoptionen gegen Demokratiefeindlichkeit und Diskriminierung im Netz
- Reflektieren von bereits vorhandenen Erfahrungen
- Bewusster Umgang mit sozialen Medien
Zielgruppe des Projektes:
Kinder und Jugendliche in Jugendeinrichtungen, Vereinen und Schulen, ab Altersstufe 5. Klasse. Vorzugsweise werden in diesem Projekt aber Schulklassen der weiterführenden Schulen in Ratzeburg angesprochen.
Laufzeit: 01.04.2026 – 31.12.2026
