Rechtsextremismus im ländlichen Raum begegnen

Mark Sauer

Projetträgerin: Volkshochschule Ratzeburg und Umland e.V.

Kurzbeschreibung:

Volkshochschule Ratzeburg und Umland e.V. möchte 2026 zusammen mit dem Verein Miteinander leben e.V. und dem Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus der AWO-S.-H. ein Jahresprojekt zum Thema ‚Rechtsextremismus im ländlichen Raum‘ organisieren, dass Vorträge und Fortbildungen im ländlichen Gemeinden des Fördergebiets ermöglichen soll.


Inhalt / Konzept:

Mit Projekt ”Rechtsextremismus im ländlichen Raum begegnen” möchte die Volkshochschule Ratzeburg und Umland e.V. möchte 2026 zusammen mit dem Verein Miteinander leben e.V. und dem Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus der AWO-S.-H. ein bedarfsorientiertes Vortrags- und Fortbildungsangebot  schaffen, das Menschen in den ländlichen Gemeinden des Fördergebiets in ihrem Kampf gegen Rechtsextremismus unterstützen soll.

Hintergrund es Projektes ist die auch in der Situations- und Ressourcenanalyse nachgewiesene Feststellung, dass Kader der rechtsextremen Szene im ländlichen Raum des Fördergebiets aktiv sind und schon seit längerem versuchen, sich in Gestalt des ’guten Nachbars’ Zugänge in das Gemeindeleben zu erarbeiten. Überdies sind in der Analyse auch überregionale Strukturen der rechtsextremen Szene wie die JN-Hamburg in den Blick geraten, die mit einigem Erfolg gezielt versuchen, Jugendliche vor Ort anzusprechen und zu rekrutieren.

Gegen diese Aktivitäten ist die demokratische Zivilgesellschaft keinesfalls machtlos. Insbesondere über konsequente Aufklärung zur Strategien der extremen Rechten im ländliche Raum kann wirksam verhindert werden, dass die handelnden Akteure weiter Einfluss gewinnen. Entsprechend sind Vorträge und Seminare, die über rechtsextreme Aktivitäten berichten und Handlungsoptionen gegen rechtsextreme Einflussnahmen vermitteln ein erprobtes Mittel, vor allem wenn diese eingebettet sind in bestehende Beratungsangebote seitens des Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus der AWO-S.-H.


Ziel des Projektes:

Mit dem Projekt ”Rechtsextremismus im ländlichen Raum begegnen” sollen Zivilgesellschaft und Verantwortungsträger*innen für die rechtsextreme Strategien und Strukturen im ländlichen Raum sensibilisiert und Handlungsoptionen zur Bekämpfung von rechtsextremen Einflüssen in ländlichen Gemeinden vermittelt werden.


Zielgruppe des Projektes:

Zielgruppe des Projektes sind alle Menschen aus der engagierten Zivilgesellschaft sowie ehrenamtlichen Verantwortungsträger*innen, dich sich in ihren Gemeinden für eine starke Demokratie einsetzen und rechtsextreme Strukturen zurückdrängen bzw. nicht Fuß fassen lassen wollen.


Laufzeit:
01.02.2026 – 31.12.2026

 

 

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