„Jüdisches Leben und Antisemitismus heute”

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Projektträger: Förderverein der Volkshochschule Ratzeburg e.V.

Kurzbeschreibung:
Anlässlich des Gedenkjahres 2021 und „1700 Jahren jüdisches Leben in Deutschland“ möchte der Förderverein der Volkshochschule Ratzeburg e.V. über das Jahr verteilt ein Programm aus Vorträgen, Lesungen, Musik, Exkursionen und Kulturveranstaltungen erstellen, welches nicht nur über das Zusammenleben damals und heute informiert und in Bezug auf Antisemitismus sensibilisiert.

Inhalt:
Antisemitismus ist mitnichten ein historisches Phänomen. Ebenso wenig wird die permanente Darstellung jüdischen Lebens aus der Perspektive des Holocaust der Gegenwart gerecht. Das Wissen um jüdisches Leben heute und persönliche Begegnungen ist bei den meisten Menschen gering bis gar nicht vorhanden. Wie Jüdinnen und Juden heute ihren Alltag gestalten, wie sie Anfeindungen ausgesetzt und vom Antisemitismus betroffen sind, bleibt weitgehend unbekannt.

Diese Unkenntnis vom jüdischen Leben und der damit kaum vorhandene Austausch, gerade auch zu den facettenreichen Phänomenen des Antisemitismus leisten dem unguten Gedeihen in der Mitte der Gesellschaft einen besorgniserregenden Vorschub.

Geplant ist eine facettenreiche Veranstaltungsreihe im Jahresverlauf und perspektivisch darüber hinaus. In unterschiedlichen Formaten soll auf das Thema „Jüdisches Leben und Antisemitismus heute“ aufmerksam machen und in einen Gegenwartsdiskurs überstellen, der Neugier, Information und Sensibilisierung erleichtern soll. Das soll über Exkursionen, Vorträge und Ausstellungen geschehen, die aus dem jüdischen Leben berichten, und Anstöße geben sollen, sich auch persönlich eingehender mit diesen Themen zu beschäftigen. Weiterhin sind auch künstlerische, kulturelle Akzente wie Lesungen und Aufführungen geplant.

Zielgruppe des Projektes:
Zielgruppe des Projektes sind interessierte Menschen aller Altersgruppen

Ziel des Projektes:
Ziel des Projektes ist im Sinne der Antisemitismusprävention die Öffentlichkeit und  Multiplikatoren zu informieren, sensibilisieren und das Miteinander zu stärken.

Laufzeit:  03.02.2021 – 31.12.2021